KI-Projekt an der Grundschule
Kinder gestalten Zukunft mit Künstlicher Intelligenz
Wie stellen sich Kinder ihre Zukunft vor? Wie soll ihre Schule aussehen und was werden sie dort tun? Genau diesen Fragen sind wir gemeinsam mit rund 200 Schülerinnen und Schülern der Max-Wald-Grundschule bei einem besonderen Projekttag nachgegangen.
Gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus den Bereichen Künstliche Intelligenz, Bildung und Kreativwirtschaft haben wir ein Projekt umgesetzt, das Technologie, Kreativität und Zukunftsdenken miteinander verbindet – und dabei vor allem eines gezeigt hat: Kinder haben unglaublich viele Ideen, wenn man ihnen den Raum dafür gibt.
Zukunftsideen sichtbar machen
Im Mittelpunkt des Projekts stand der „Antonio Bot“, ein kreatives KI-Tool der Berliner Botbakery. Die Kinder konnten dem Bot erzählen, wie sie sich ihre Schule, ihre Umgebung oder das Leben in der Zukunft vorstellen. Aus diesen Ideen entstanden anschließend mithilfe von Künstlicher Intelligenz individuelle Bilder ihrer Zukunftsvisionen.
Dabei ging es nicht einfach nur um Technik oder digitale Spielereien. Für uns stand vielmehr die Frage im Mittelpunkt:
Wie möchten Kinder ihre Zukunft gestalten? Welche Wünsche, Werte und Vorstellungen haben sie?
Die Ergebnisse waren bunt, überraschend, kreativ und manchmal auch richtig beeindruckend.
Spielerisch KI verstehen
Während der 60- bis 90-minütigen Workshops arbeiteten die Kinder in kleinen Gruppen mit dem Antonio Bot. Begleitet wurde der Projekttag von Max Mundhenke und Jan Silbersiepe von Botbakery, der KI-Transformationsberaterin Valeria Straub sowie unserem Team vom una e.V..
Besonders wichtig war uns dabei ein altersgerechter und reflektierter Umgang mit Künstlicher Intelligenz. Die Kinder lernten spielerisch, was KI eigentlich ist, was sie kann – aber auch, wo ihre Grenzen liegen. Schnell wurde klar: Die besten Ideen kommen immer noch von Menschen.
Gleichzeitig entstand ein Raum für Austausch, Fantasie und gemeinsames Nachdenken über die Zukunft.
„Heute konnte ich meiner Fantasie freien Lauf lassen. Normalerweise fällt es mir schwer, meine Ideen zu malen, aber mit der KI konnte ich endlich zeigen, wie ich mir alles vorstelle“, erzählte eine Schülerin der vierten Klasse.
Zukunft gemeinsam erleben
Die entstandenen Zukunftsbilder werden im Anschluss ausgedruckt und beim Sozialen Tag der Max-Wald-Grundschule am 1. Juni 2026 präsentiert. So können auch Eltern, Familien und Menschen aus der Region die Ideen der Kinder entdecken und miteinander ins Gespräch kommen.
Warum uns solche Projekte wichtig sind
Als UNA e.V. möchten wir Bildungs- und Beteiligungsprojekte schaffen, die Menschen zusammenbringen und neue Perspektiven eröffnen – gerade im ländlichen Raum. Uns ist wichtig, dass Kinder und Familien die Möglichkeit bekommen, Zukunft aktiv mitzugestalten und neue Technologien nicht nur zu konsumieren, sondern kreativ und kritisch damit umzugehen.
Das Projekt in Dahme/Mark war für uns deshalb weit mehr als ein KI-Workshop. Es war ein gemeinsamer Blick nach vorne – voller Ideen, Neugier und Hoffnung auf die Zukunft.












„Es war schön zu sehen, mit wie viel Kreativität und Neugier die Kinder an das Thema herangegangen sind. Projekte wie dieses helfen Kindern dabei, sich sicherer und reflektiert in einer digitalen Zukunft zu bewegen.“
★★★★★
Lydia Lehmann
Schulleiterin Max Wald Grundschule Dahme/Mark




